Himmelstöne: Musikinstrumente in der venezianischen Malerei, zur Zeit in den Gallerie dell’Accademia in Venedig ausgestellt

Himmelstöne: Musikinstrumente in der venezianischen Malerei, zur Zeit in den Gallerie dell’Accademia in Venedig ausgestellt

Die Musik existiert sicherlich fast so lange wie die Menschheit auf der Erde, aber erst seit dem Mittelalter erzählen die Gemälde dank der Musik, die von Engeln gespielt wird, von einem noch schöneren Paradies. In den Gallerie dell’Accademia von Venedig wird deutlich, dass die alten Instrumente (für welche die Gemälde häufig ein seltenes Zeugnis abgeben) zu Beginn nur von Engeln gespielt wurden, danach von Brüdern bei Gelegenheiten wie Prozessionen und religiösen Festen – und erst danach von Dichtern oder einfachen Musikern.

Das Pietà-Institut, damals und heute

Das Pietà-Institut, damals und heute

Das Pietà-Institut ist seit seiner Entstehungszeit im Jahre 1346 eine unglaublich interessante Einrichtung; damals konnte es geschehen, dass kleine Kinder, anfangs nur aus armen Familien, auf den Straßen Venedigs ausgesetzt wurden, eine Plage, unter der viele andere Städte in ähnlicher Weise litten.
Bemerkenswert sind auch die außergewöhnlichen Entwicklungen, speziell im Bereich der Musik, die durch eine großzügige private und öffentliche Förderung zustande kamen. Gleichermaßen entstanden die Fähigkeiten der “Pietà-Töchter” durch die Bravour von Komponisten und Musikern wie Vivaldi, der ihnen fast vierzig Jahre seines Lebens widmete.